Bei der Theorieprüfung geht es nicht darum, alles zu beantworten. Es geht darum, dort keine Punkte zu verlieren, wo sie am schwersten wiegen. Hier der genaue Aufbau, ohne Rundungen.
Woraus die Prüfung besteht
Ein Satz umfasst 32 Fragen und teilt sich in zwei Teile. Der erste besteht aus 20 Grundfragen - geschlossen, mit Ja oder Nein zu beantworten, zu Verkehrsregeln und zum Verhalten in einer konkreten Situation. Der zweite umfasst 12 Fachfragen mit drei Antwortmöglichkeiten.
In der Praxis durchläufst du zuerst alle Grundfragen und danach alle Fachfragen. Eine Antwort kannst du nur ändern, solange du bei der Frage bist - bestätigt wird sie durch den Wechsel zur nächsten Frage oder durch den Ablauf der Antwortzeit. Nach dem Wechsel kehrst du zu der Frage nicht mehr zurück.
Wie Punkte gezählt werden
Die Fragen sind nicht gleich viel wert. Jede hat ein Gewicht, die Höchstpunktzahl liegt bei 74 Punkten. Zum Bestehen brauchst du 68 Punkte.
Die praktische Folge: Ein paar Fehler bei gering gewichteten Fragen kippen die Prüfung nicht, aber ein Fehler bei einer Drei-Punkte-Frage kostet so viel wie drei Fehler zu je einem Punkt.
Wie viel Zeit du hast
Für den gesamten Satz hast du 25 Minuten, gemessen wird die Zeit aber bei jeder Frage einzeln: bei einer Grundfrage 20 Sekunden zum Lesen des Textes und 15 Sekunden zum Antworten, bei einer Fachfrage 50 Sekunden für beides zusammen. Deshalb ist die Zeit selten das Problem - das Tempo gibt das System vor, nicht du.
Wenn du sehen willst, wie das in der Praxis aussieht, mach eine Übungsprüfung unter denselben Bedingungen: gleiche Fragenzahl, gleiche Bewertung, gleiches Zeitlimit.



